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Weser-Kurier, 26.05.2008:

BREMEN (ROG). Das bundesweit einzigartige Stalking-Kriseninterventions-Team (Stalking-KIT) wird weiterarbeiten. Bislang war das von der EU-geförderte Projekt nur bis Ende des Jahres finanziell abgesichert. Die CDU-Abgeordneten brachten einen Dringlichkeitsantrag für den Erhalt von Stalking-KIT in der Bürgerschaft ein, die das Thema wiederum an den Rechtsausschuss überwies. Dieser stimmte nun dem Antrag der Union in vollem Umfang zu. Die CDU-Abgeordnete Sandra Ahrens zeigte sich über den Beschluss hocherfreut. "Das Team leistet eine unverzichtbare Arbeit. 80 Prozent der registrierten Stalking-Fälle können damit außergerichtlich gelöst werden." Das erfolgreiche Projekt hätte nicht an rund 44 000 Euro scheitern dürfen, sagt sie. Das Kriseninterventionsteam kooperiert eng mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Es nimmt direkten Kontakt zum Täter auf. Das Angebot umfasst eine intensive psychosoziale Betreuung der Täter und Opfer.